Appenzeller Alpenbitter läutet mit einem Berlin-BaselBattle die Zukunft ein

The Evolution of Appenzeller
Veröffentlicht im Oktober 02, 2018, 9:40 am
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Appenzeller Alpenbitter Flasche

Der Gewinner der diesjährigen Made in GSA Competition Martin Bornemann holte erst kürzlich mit seinem prämierten appenzeller-basierten Drink „Aureum„, den Sieg nach Basel. Nun ist es Zeit für den nächsten Schritt: In einem freundschaftlichen Battle traten am 24. September im Basler Werk 8 zwei Berliner und zwei Basler Mixologen gegeneinander an und warfen dabei ihre innovativsten Drink-Kreationen rund um den traditionsreichen Bitter-Likör in den Ring. Die Zeiten, in denen der Klassiker lediglich als Aperitif oder Digestiv denkbar war, gehören nun auch in seiner Schweizer Heimat endgültig der Vergangenheit an.

Mit seinem GSA-Sieg hat der gebürtige Berliner und Barchef des Werk 8 in seine Wahlheimat gebracht, was sich seit einigen Monaten in der deutschen Bar-Hauptstadt als neuer Trend abzeichnet: Mit der Wieder- und Neuentdeckung heimischer Produkte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ergeben sich neue, aufregende Geschmackspotenziale, die Mixologen mit ihren ungewohnten Kombinationsmöglichkeiten begeistern und ihre Kreativität herausfordern / anregen.

Inspiriert vom Aureum, durch dessen Rezeptur und sorgfältiger Auswahl an Produkten aus seiner Wahlheimat Bornemann eine Schweizer Geschichte erzählt – mit Appenzeller Alpenbitter in der Hauptrolle – entstand die Idee, eines kompetitiven und anregenden Austauschs zwischen den Mixologen-Szenen der beiden Metropolen und ihren unterschiedlichen Versionen des modernen Klassikers.

Während das Berlin Team, vertreten durch Michael Blair aus der Szenebar Fifty Cocktail Heroes auf eine Kombination aus Rye Whiskey, Minze und Absinth und Kaffee-Experte Stephan Marczak aus dem Barista Room auf das Trendthema Cold Brew Infusion setzte, rückte das Basler Team um Anja Maria Rubin aus dem Baltazar eine Sour-Variante und Roger Grüter aus dem Angel’s Share eine waghalsige Kreation mit Vanilleeis, Cola und Grenadinsirup in den Mittelpunkt des Geschehens. Das Battle konnte Stephan Marczak am Ende für sich entscheiden, gefolgt von Anja Maria Rubin, Roger Grüter und Michael Blair. Bei allen Drinks demonstrierten die Kontrahenten die vielfältigen Mixabilitymöglichkeiten der Spirituose und präsentierten ihre persönlichen Appenzellerkreationen.

Neben spannenden Einblicken in die Welt des Kaffees als Cocktail-Zutat durch Barista Stephan Marczak, lieferte das freundschaftliche Battle vor allem viel Inspiration für experimentierfreudige Bartender und einen Ausblick auf das, worauf sich neugierige Drink-Afficionados in den Cocktailkarten zukünftig freuen können.

Der unkonventionelle Umgang mit der Traditionsmarke begeisterte auch den anwesenden Geschäftsführer von Appenzeller Alpenbitter Stefan Maegli:

„Wir sind auf dem richtigen Weg die Marke Appenzeller Alpenbitter zu modernisieren und dabei trotzdem die Tradition nicht aus dem Auge zu verlieren. Die heutige Veranstaltung zeigt, wie kreativ man mit der Spirituose mixen kann und wie groß das Interesse unter der jungen und aufstrebenden Barszene Berlins und Basels ist.“

Über Appenzeller Alpenbitter
Appenzeller Alpenbitter wird aus natürlichen Rohstoffen ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt. Mit 29 Volumenprozent zählt er zu den Spirituosen und im Speziellen zu den Aperitifs oder Magenbittern. Verwendet werden hochwertige Rohstoffe. Die Wurzeln und Blätter, Blüten und Samen werden sorgfältig gesäubert, entstaubt und getrocknet. Danach werden die Kräuter getrennt trocken und kühl gelagert, damit ihre natürlichen Eigenschaften und Aromastoffe bewahrt werden. Dieser aufwendige Prozess verleiht dem mittlerweile zum Schweizer Kulturgut gewordenen Alpenbitter unverwechselbaren Charakter, Stil und Persönlichkeit.

Appenzeller Alpenbitter wurde 1902 im kleinsten Kanton der Schweiz – dem Appenzell – gegründet und ist bis heute ein Familienbetrieb. Der Kräuterlikör wird aus 42 Kräutern hergestellt. Die genaue Rezeptur ist bis heute ein Familiengeheimnis – lediglich zwei Personen kennen die Zusammensetzung und sind auch heute noch für die Mischung zuständig. Die Appenzeller Alpenbitter AG beschäftigt aktuell rund 35 Mitarbeiter und produziert neben dem Appenzeller Alpenbitter weitere Qualitätsprodukte im Bereich Spirituosen wie Appenzeller Rahmlikör oder Gin 27.